Furadantin Retard in der Online-Apotheke in Österreich bestellen

| Produktname | Furadantin Retard |
| Dosierung | Retardkapseln, meist 100 mg |
| Wirkstoff | Nitrofurantoin (Retard, Makrokristalle/MR) |
| Darreichungsform | Hartkapseln mit verzögerter Wirkstofffreisetzung (Retard) |
| Kurzbeschreibung | Antibiotikum zur Behandlung akuter, unkomplizierter Harnwegsinfektionen (z. B. Blasenentzündung). Nicht geeignet für Pyelonephritis oder Prostatitis. |
| Bestellung | Online-Apotheke (in Österreich rezeptpflichtig) |
Furadantin Retard (Nitrofurantoin Retard) ist ein seit vielen Jahren bewährtes Antibiotikum zur Therapie akuter, unkomplizierter Harnwegsinfektionen (z. B. Zystitis) bei Erwachsenen. In Österreich ist das Präparat rezeptpflichtig und wird in der Regel als Retardkapsel mit 100 mg eingesetzt. Die Retardform sorgt für eine gleichmäßige Wirkstofffreisetzung und kann die Verträglichkeit sowie die Therapietreue verbessern. Nitrofurantoin wirkt lokal in den Harnwegen: Es erreicht hohe Konzentrationen im Urin, verteilt sich jedoch nur in geringem Ausmaß in Gewebe – daher eignet es sich nicht für Nierenbeckenentzündungen oder systemische Infektionen.
Die Behandlung von Blasenentzündungen erfolgt in Österreich leitliniengerecht und verantwortungsvoll im Sinne des Antibiotic Stewardship. Nitrofurantoin gilt bei unkomplizierter Zystitis als eine der bevorzugten Optionen, wenn keine Gegenanzeigen vorliegen. Die Entscheidung für Furadantin Retard trifft Ihre Ärztin/Ihr Arzt anhand Ihrer individuellen Situation (z. B. Nierenfunktion, Begleiterkrankungen, Medikamentenliste) und der lokalen Resistenzlage. Für Patientinnen ist es häufig eine wirksame Erstlinien-Therapie; bei Männern wird aufgrund einer möglichen Prostatabeteiligung in der Regel eine andere Behandlungsstrategie gewählt.
Kosten und Verfügbarkeit von Furadantin Retard in Österreich
In Österreich ist Furadantin Retard apotheken- und rezeptpflichtig. Die Kosten hängen von Packungsgröße, Rezeptart und individueller Kostenerstattung ab. Viele Krankenkassen erstatten Nitrofurantoin im Rahmen der geltenden Regelungen, sofern die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind. Die Verfügbarkeit ist im Regelfall gut; in Einzelfällen kann es je nach Apotheke zu Bestellzeiten kommen.
Bitte beachten Sie: Preisangaben können variieren und sind von Hersteller, Abgabepreis und möglichen Zuzahlungen abhängig. Für eine verbindliche Auskunft wenden Sie sich an Ihre Apotheke in Österreich. Unsere Online-Apotheke unterstützt Sie gerne bei der Bestellung – die Einreichung eines gültigen österreichischen Rezepts ist dabei erforderlich.
Wer eine digitale Abwicklung bevorzugt, kann – sofern verfügbar – telemedizinische Angebote nutzen. Nach ärztlicher Beurteilung und bei Vorliegen einer gesicherten Diagnose kann das Rezept elektronisch übermittelt werden, sodass die Lieferung rasch und diskret erfolgt.
Wo kann ich Furadantin Retard in Österreich kaufen?
Sie erhalten Furadantin Retard in stationären Apotheken sowie über österreichische Online-Apotheken. Für die Bestellung ist ein gültiges Rezept erforderlich. Wenn Ihre Ärztin/Ihr Arzt Nitrofurantoin Retard empfohlen hat, können Sie die verordnete Dosierung und Packungsgröße bequem über unsere Partner-Apotheke beziehen. Der Versand erfolgt diskret an Ihre Wunschadresse in ganz Österreich.
Unsere Online-Apotheke arbeitet mit in Österreich zugelassenen Lieferketten zusammen, um eine fachgerechte Abgabe sicherzustellen. Ein pharmazeutisches Betreuungsteam beantwortet fachliche Fragen rund um Wirksamkeit, Dosierung, mögliche Nebenwirkungen sowie Wechselwirkungen – vor, während und nach der Behandlung.
Wenn Sie unsicher sind, ob Nitrofurantoin für Sie geeignet ist, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder an unsere Apothekerinnen/Apotheker. Bei Symptomen wie Fieber, Flankenschmerz, Schüttelfrost oder Blut im Urin ist eine ärztliche Abklärung unverzüglich erforderlich, da in solchen Fällen häufig eine andere Therapie notwendig ist.
Furadantin Retard in Österreich: so erhalten Sie Ihr Rezept
Der Weg zum Rezept ist unkompliziert: Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt oder bei Ihrer Urologin/Ihrem Urologen. Nach Anamnese und ggf. Urinuntersuchung wird die Diagnose gestellt und die Therapie festgelegt. In vielen Fällen lässt sich eine unkomplizierte Zystitis leitliniengerecht mit Nitrofurantoin behandeln. Je nach Praxisorganisation kann auch eine elektronische Rezeptübermittlung an Ihre Wunschapotheke erfolgen, um die Versorgung zu beschleunigen.
Was ist Furadantin Retard (Nitrofurantoin)?
Furadantin Retard enthält den Wirkstoff Nitrofurantoin in einer Retardformulierung. Nitrofurantoin wird im Körper durch bakterielle Nitroreductasen in reaktive Metaboliten umgewandelt, die bakterielle DNA, Proteine und Enzyme schädigen. Dadurch wird das Wachstum empfindlicher Erreger gehemmt oder diese werden abgetötet. Typische Zielkeime sind Escherichia coli und Staphylococcus saprophyticus, die häufigsten Ursachen unkomplizierter Harnwegsinfektionen.
Aufgrund seines pharmakokinetischen Profils ist Nitrofurantoin in erster Linie zur Behandlung von Infektionen des unteren Harntrakts geeignet. Das Präparat reichert sich im Urin an, erreicht jedoch keine ausreichenden Gewebespiegel in Nieren, Prostata oder Blut – deshalb ist es nicht für Nierenbeckenentzündungen (Pyelonephritis), Urosepsis oder Prostatitis vorgesehen.
In Österreich ist die Retardform beliebt, da sie bei zweimal täglicher Einnahme eine stabile Wirkstoffexposition ermöglicht und gastrointestinal häufig besser vertragen wird als nicht retardierte Zubereitungen. Ihre Ärztin/Ihr Arzt entscheidet, ob die Retardform für Ihre Situation die richtige Wahl ist.
Anwendungsgebiet: Akute, unkomplizierte Zystitis
Die unkomplizierte Zystitis (Blasenentzündung) betrifft vor allem Frauen und zeigt sich typischerweise durch Dysurie (Brennen beim Wasserlassen), Pollakisurie (häufiger Harndrang in kleinen Mengen), imperativen Harndrang und gelegentlich Unterbauchschmerzen. Fieber oder Flankenschmerzen sprechen eher für eine komplizierte Infektion und müssen ärztlich abgeklärt werden.
Nitrofurantoin ist in nationalen und internationalen Leitlinien als eine der bevorzugten Optionen für die Erstlinientherapie bei Frauen aufgeführt, sofern keine Gegenanzeigen vorliegen. In Österreich wird die Therapieentscheidung individuell getroffen, manchmal ergänzt um einen Urinteststreifen (Leukozyten/Nitrit) oder eine mikrobiologische Untersuchung, insbesondere bei rezidivierenden Infekten.
Neben der medikamentösen Therapie sind unterstützende Maßnahmen wichtig: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, regelmäßiges Entleeren der Blase und – nach Rücksprache – eventuell wärmeanwendende Maßnahmen bei krampfartigen Beschwerden.
Warum Furadantin Retard eine wichtige Option ist
Die Resistenzlage von E. coli gegenüber Nitrofurantoin ist in vielen Regionen weiterhin niedrig, was den Wirkstoff zu einer wertvollen Option im Rahmen des verantwortungsvollen Antibiotikaeinsatzes macht. Die lokale Wirkung im Harntrakt, die gute Effektivität bei richtiger Indikation sowie die im Allgemeinen günstige Resistenzsituation sprechen für Nitrofurantoin – vorausgesetzt, die Nierenfunktion ist ausreichend und es liegen keine Gegenanzeigen vor.
Nicht geeignet für: Pyelonephritis, Prostatitis und systemische Infektionen
Wichtig: Furadantin Retard ist nicht zur Behandlung einer Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis), Prostatitis, Urosepsis oder anderer systemischer Infektionen geeignet. Bei Fieber, Flankenschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit/Erbrechen oder Allgemeinzustandsverschlechterung ist umgehend ärztliche Abklärung erforderlich. In diesen Fällen sind andere Antibiotika und häufig eine umfassendere Diagnostik angezeigt.
Wirkt Nitrofurantoin gegen Viren?
Nein. Nitrofurantoin ist ein antibakterieller Wirkstoff und zeigt keine Wirksamkeit gegen Viren. Es wird gezielt bei bakteriellen Harnwegsinfektionen eingesetzt, nicht bei viralen Erkrankungen.
Wirkmechanismus von Nitrofurantoin
Nitrofurantoin wird nach oraler Aufnahme rasch resorbiert und überwiegend renal eliminiert. In den Bakterien entstehen durch Reduktion des Nitrofurangruppen-Anteils hochreaktive Intermediate, die an unterschiedlichen Zielstrukturen angreifen: Sie schädigen die DNA, beeinträchtigen Ribosomenfunktionen und stören den bakteriellen Energiestoffwechsel. Aufgrund der multiplen Angriffspunkte kommt es selten zu Kreuzresistenzen mit anderen Antibiotikaklassen.
Die Wirkung ist auf den Harntrakt begrenzt, da Nitrofurantoin sich vor allem im Urin anreichert. Das erklärt die gute Eignung bei Zystitis und gleichzeitig die fehlende Eignung für Infektionen, die eine Gewebepenetration (z. B. Nierengewebe, Prostata) erfordern.
Dosierung und Einnahme
Die Dosierung richtet sich nach ärztlicher Anordnung. Häufig wird Furadantin Retard (100 mg Retardkapseln) zweimal täglich über 5 bis 7 Tage eingenommen. Die Einnahme zu einer Mahlzeit kann die Verträglichkeit verbessern und hilft, gastrointestinale Beschwerden zu reduzieren. Schlucken Sie die Kapseln unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit.
Eine ausreichende Nierenfunktion ist Voraussetzung für die Therapie. Bei deutlich eingeschränkter Nierenfunktion (z. B. eGFR unterhalb des ärztlich empfohlenen Grenzwertes) darf Nitrofurantoin nicht angewendet werden. Ihre Ärztin/Ihr Arzt beurteilt dies anhand Ihrer Laborwerte. Setzen Sie das Medikament nicht eigenmächtig ab; wenden Sie sich bei Nebenwirkungen an medizinisches Fachpersonal.
In Einzelfällen kann Nitrofurantoin zur Infektprophylaxe unter enger ärztlicher Kontrolle eingesetzt werden. Das erfolgt ausschließlich nach individueller Nutzen-Risiko-Abwägung und nicht ohne regelmäßige Verlaufskontrollen.
Pharmakodynamik und -kinetik
Pharmakodynamik: Breites Wirkungsspektrum gegen häufige uropathogene Bakterien, insbesondere E. coli. Keine ausreichende Aktivität gegen Pseudomonas, Proteus und einige Klebsiella-Stämme. Bei bekannter Resistenz des Erregers ist ein Wechsel der Therapie angezeigt.
Pharmakokinetik: Gute orale Bioverfügbarkeit, schnelle renale Elimination, hohe Urinkonzentrationen. Die Retardform verlängert die Wirkstofffreisetzung und kann die Verträglichkeit verbessern. Geringe Gewebepenetration erklärt die fehlende Eignung für Infektionen außerhalb der unteren Harnwege.
Sicherheit und Warnhinweise
Zu Beginn der Therapie können milde Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Kopfschmerzen auftreten. Selten kann es zu Überempfindlichkeitsreaktionen kommen. Unter Langzeit- oder wiederholter Therapie wurden sehr selten pulmonale Reaktionen (z. B. akute Hypersensitivitätspneumonitis oder bei Langzeitgebrauch interstitielle Lungenveränderungen) und hepatotoxische Reaktionen beschrieben. Bei neu auftretendem Husten, Atemnot, Fieber, Hautikterus, dunklem Urin, starken Oberbauchschmerzen oder anhaltender Übelkeit brechen Sie die Einnahme ab und suchen umgehend ärztliche Hilfe.
Standarddosierung für Erwachsene
Typisch: 100 mg Retard zweimal täglich über 5 bis 7 Tage bei akuter, unkomplizierter Zystitis. Die genaue Dosierung legt Ihre Ärztin/Ihr Arzt fest. Bei älteren Patientinnen/Patienten oder bei Begleiterkrankungen kann eine Anpassung erforderlich sein. Die Therapie sollte nach klinischem Ansprechen und ärztlicher Beurteilung abgeschlossen werden.
Behandlungsdauer und Verlauf
Die Behandlung sollte über die verordnete Dauer durchgeführt werden, auch wenn die Symptome bereits abklingen. Eine zu kurze Einnahme kann zu Rückfällen führen. Treten innerhalb von 48 bis 72 Stunden keine Besserung oder gar eine Verschlechterung auf (z. B. Fieber), ist eine erneute ärztliche Beurteilung erforderlich. Bei wiederkehrenden Infekten kann eine weiterführende Diagnostik angezeigt sein.
- keine Besserung nach 2–3 Tagen: ärztliche Kontrolle
- Zunahme der Beschwerden, Fieber oder Flankenschmerz: sofortige Abklärung
- bei Männern oder in der Schwangerschaft: strenge Indikationsstellung und ärztliche Begleitung
Kontraindikationen
Furadantin Retard darf nicht angewendet werden bei:
- deutlich eingeschränkter Nierenfunktion (Grenzwerte gemäß ärztlicher Beurteilung)
- Überempfindlichkeit gegen Nitrofurantoin oder einen der sonstigen Bestandteile
- später Schwangerschaft (Nahe Geburtstermin) und während der Geburt aufgrund des Risikos für das Neugeborene
- bekanntem Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-(G6PD)-Mangel (Risiko hämolytischer Anämie)
- Neugeborenen und Säuglingen (altersabhängige Einschränkungen beachten)
Wechselwirkungen
Einige Arzneimittel können die Wirkung oder Verträglichkeit von Nitrofurantoin beeinflussen:
- Antazida mit Magnesiumtrisilicat können die Resorption vermindern
- Probenecid und Sulfinpyrazon reduzieren die renale Ausscheidung von Nitrofurantoin und erhöhen damit das Nebenwirkungsrisiko
- Fluorchinolone können in vitro antagonistische Effekte zeigen – die gleichzeitige Anwendung wird im Regelfall vermieden
- Arzneimittel, die die Nierenfunktion beeinflussen, erfordern besondere Vorsicht
- Impfstoffe: Beachten Sie allgemeine Empfehlungen zur Kombination mit Antibiotika; lassen Sie sich ärztlich beraten
Führen Sie stets eine aktuelle Medikamentenliste (inklusive rezeptfreier Präparate und pflanzlicher Produkte) und teilen Sie diese Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt sowie Ihrer Apotheke mit, um Interaktionen zu vermeiden.
Anwendungshinweise
Nehmen Sie Furadantin Retard möglichst zu den Mahlzeiten ein und trinken Sie ausreichend. Verfärbungen des Urins (gelblich bis bräunlich) können während der Behandlung auftreten und sind in der Regel unbedenklich. Setzen Sie die Therapie nicht ohne Rücksprache ab. Bewahren Sie das Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.
Bei Männer mit Harnwegsbeschwerden sollte stets abgeklärt werden, ob eine Prostatabeteiligung vorliegt. In solchen Fällen ist Nitrofurantoin meist nicht geeignet. Bei bekannten strukturellen Anomalien der Harnwege oder bei Dauerkatheter ist die Behandlung komplexer und erfordert ärztliche Führung.
Schwangerschaft und Stillzeit
In der Schwangerschaft ist die Verwendung von Nitrofurantoin im frühen und mittleren Verlauf unter strenger ärztlicher Abwägung möglich, gegen Ende der Schwangerschaft und rund um die Geburt jedoch kontraindiziert. In der Stillzeit ist eine Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung zu erwägen; besprechen Sie dies unbedingt mit Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt. Bei Säuglingen mit G6PD-Mangel ist besondere Vorsicht geboten.
Apotheker-Tipps zur Einnahme
• Einnahme mit einer Mahlzeit zur besseren Verträglichkeit. • Ausreichend trinken. • Bei Anzeichen einer komplizierten Infektion (Fieber, Flankenschmerz) ärztliche Abklärung. • Bei gleichzeitiger Einnahme von Antazida zeitlichen Abstand einhalten. • Bei neu auftretendem Husten, Atemnot oder Haut-/Augenverfärbungen Therapie pausieren und medizinischen Rat suchen.
Sicherheitsvorkehrungen
Fahren Sie erst dann wieder aktiv Auto oder bedienen Sie Maschinen, wenn Sie wissen, wie Sie das Arzneimittel vertragen. Informieren Sie Ihr Betreuungsteam über bestehende Leber- oder Lungenerkrankungen. Bei langfristiger oder wiederholter Anwendung können Kontrolluntersuchungen (z. B. Leberwerte, Atemwegsstatus) sinnvoll sein.
Nebenwirkungen
Wie alle Arzneimittel kann auch Furadantin Retard Nebenwirkungen verursachen, die jedoch nicht bei jeder Person auftreten. Häufig sind gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Appetitlosigkeit oder leichte Bauchschmerzen. Kopfschmerzen und Schwindelgefühl sind ebenfalls möglich. Viele Beschwerden lassen bei Einnahme zu einer Mahlzeit nach.
Seltene, aber schwerwiegende Reaktionen können betreffen: Leber (Hepatitis, Cholestase), Lunge (akute Überempfindlichkeitsreaktionen, interstitielle Veränderungen bei Langzeitgebrauch), Blutbild (hämolytische Anämie insbesondere bei G6PD-Mangel), periphere Neuropathie (v. a. bei vorbestehenden Risikofaktoren) sowie Hautreaktionen bis hin zu schweren Exanthemen. Suchen Sie bei entsprechenden Warnzeichen umgehend ärztliche Hilfe.
Häufige und seltene Nebenwirkungen im Überblick
Häufig:
- Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen, Schwindel
- Milde Hautreaktionen oder Juckreiz
Gelegentlich:
- Durchfall oder Verstopfung
- Müdigkeit, Benommenheit
- Verfärbung des Urins (harmlos)
Selten/Sehr selten (ärztliche Abklärung erforderlich):
- Leberentzündung, Gelbfärbung von Haut oder Augen, dunkler Urin
- Husten, Atemnot, Fieber (Hinweis auf pulmonale Reaktion)
- Hämolytische Anämie, besonders bei G6PD-Mangel
- Periphere Neuropathie (Kribbeln, Taubheitsgefühl, Schmerzen)
- Schwere Hautreaktionen
Hinweis: Diese Aufzählung ist nicht vollständig. Lesen Sie immer die Packungsbeilage und halten Sie Rücksprache mit medizinischem Fachpersonal.
Unter der Behandlung kann das Wasserlassen vorübergehend brennen. Hält dies an oder verschlimmert es sich, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt.
Nebenwirkungen melden
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder Ihre Apotheke. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in der Packungsbeilage angegeben sind. Die Meldung trägt zur Sicherheit aller Patientinnen und Patienten bei.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Neben den bereits genannten Interaktionen (Antazida, Probenecid/Sulfinpyrazon, Fluorchinolone) sollten Sie Ihre vollständige Medikation regelmäßig überprüfen lassen. Alkohol in moderaten Mengen zeigt keine spezifische Interaktion, kann aber die allgemeine Verträglichkeit beeinflussen. Besprechen Sie Unklarheiten mit Ihrem Betreuungsteam.
Informieren Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt über alle eingenommenen Medikamente, auch über rezeptfreie Mittel, Nahrungsergänzungen und pflanzliche Präparate. So lassen sich unnötige Risiken vermeiden und die Therapie optimal anpassen.
Empfehlungen unserer Expertinnen und Experten in Österreich
Bei ersten Anzeichen einer unkomplizierten Blasenentzündung kann eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit Ihrer Hausärztin/Ihrem Hausarzt sinnvoll sein. Eine rasche, zielgerichtete Therapie lindert die Beschwerden und kann Rückfälle verhindern. Bewahren Sie für den Fall wiederkehrender Infektionen relevante Befunde (z. B. Urinkulturen) auf. Achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr, Blasenentleerung nach dem Geschlechtsverkehr, geeignete Intimhygiene und individuell sinnvolle Präventionsmaßnahmen (z. B. Cranberry-Produkte nach ärztlicher Beratung) – sie ersetzen zwar keine Antibiotika, können aber unterstützend wirken.
Bereit für eine gezielte Therapie? Jetzt Furadantin Retard bestellen!
Mit gültigem Rezept erhalten Sie Furadantin Retard schnell und diskret über unsere Partner-Apotheke – österreichweit.
- Rezeptpflichtig in Österreich – sichere, leitliniengerechte Versorgung
- Schneller, diskreter Versand innerhalb Österreichs
- Originalarznei aus zugelassenen Bezugsquellen
- Faire Konditionen und kompetente Beratung
- Apothekerinnen/Apotheker beantworten Ihre Fragen vor und nach der Bestellung
Entlasten Sie Ihren Alltag mit einer zuverlässigen Behandlung Ihrer Harnwegsinfektion – jetzt Furadantin Retard mit ärztlicher Verordnung in der Online-Apotheke beziehen.
Furadantin Retard jetzt bestellen
Kontakt
Adresse: Am See, Freistadt, 6252, Austria
Telefon: +43 1 412 1972
Öffnungszeiten: 24/7 Online-Service